Die Kleingeister des Wahlkampfes
Antwort auf den Leserbrief von Matthias Stammbach vom 3.2.2010 im Anzeiger von Uster
Uster, 3. Februar 2010
Es herrscht Wahlkampf. Leider bemerkt man dies nicht nur wegen den duzenden Wahlplakaten, welche in der Stadt Uster wie Pilze aus dem Boden schiessen. In den Wahlkämpfen rücken auch immer wieder kleinkrämerische Diskussionen unserer Lokalpolitiker auf die Tapete. Zur Zeit hat es offensichtlich etwas kleinkarierte Leute, die doch tatsächlich die anderen Parteien beobachten, wann und auf welche Weise sie ihre Standaktionen durchführen. Wenn eine Partei eine unbewilligte Aktion durchführt oder ihr Plakat an einem falschen Ort plaziert, stehen auch schon die Neider auf der Matte und texten die Verwaltung zu, man solle diesen Standort doch überprüfen. Oft sind davon auch Parteien betroffen, welche eine schlanke und effiziente Verwaltung fordern. Wenn alle Akteure in der ustermer Politik soviel Energie in die Kreativität ihrer Aktionen stecken würde, wie sie in die Kontrolle der Andren Parteien investiert, dann hätten wir vermutlich einen unglaublich aufregenden Wahlkampf.
Verkehrsfreies Zentrum
Ruedi Gysi hat am Samstagnachmittag offenbar auch nicht viel interessanteres zu tun, als die Sozialdemokraten beim Aufbau ihres Standes zu beobachten. Obwohl ich doch der Meinung bin, dass man sich als Gemeinderat auf konstruktiver Ebene um die Bedürfnisse des Volkes kümmern sollte. Aus diesem Grund empfehle ich Herrn Gysi nächsten Samstag zu Hause zu bleiben und sich zu überlegen, wie man die Attraktivität des Stadtteils, welcher die SP in der Vorwoche mit einem Stand besetzte steigern kann. Dasselbe gilt für die SP Uster, welche eine völlig fadenscheinige Initiative einreicht. Das Zentrum muss Verkehrsfrei sein, wobei der Zugang zum Bahnhof und der Post gewährleistet sein soll. Somit ändert sich an den zwei Strassen, welche das grösste Verkehrsaufkommen beinhalten absolut nichts. An der Gerichtsstrasse, wurde eine Begegnungszone mit einer 20 km/h Begrenzung eingeführt. Somit ist diese Strasse absolut unproblematisch. Den Sozialdemokraten möchte ich gratulieren, weil sie erneut aufgezeigt haben, wie man gänzlich am Ziel vorbeischiesst.
Sascha Giger, FDP Uster, Uster
Kontakt
Sascha Giger, Gemeinderatskandidat und Vorstandsmitglied der FDP Uster, 078 696 67 33