Sascha Giger

FDP. Die Liberalen
PLR. Les Libéraux-Radicaux

Verwirrender Rundumschlag der Grünliberalen 

Antwort auf den Leserbrief von Jürg Gösken (GLP Uster) vom 6. Januar 2010 bezüglich Budget und Steuerfuss

 

Uster, 6. Januar 2010
Dass Herr Gösken von den Grünliberalen Uster erkannt hat, dass diese Leistungsabbauszenarien der Linken reine Angstmacherei sind, ist erfreulich. Jedoch bin ich etwas verwundert über die Angriffe auf die bürgerliche Mehrheit.

Die GLP hat in der Budgetdebatte einen sehr schwammigen Kurs gewählt. Offenbar wollten sie das Ausgabewachstum für die Galerie etwas reduzieren, aber nirgendwo richtige Wachstumsbremsen in Kauf nehmen. Da wurde von den bürgerlichen wesentlich effizienter gearbeitet. Man hat konsequent in fast allen Geschäftsfeldern die Ausgaben reduziert, sodass alle ihren Beitrag zur Minderung des Kostenwachstums beitragen müssen.

Des Weiteren wird erwähnt, dass Staatsverschuldung ein negativer Standortfaktor sei. Vielleicht sollte Herr Gösken den Standortvorteil der niedrigen Steuern in Betracht ziehen. Niedrige Steuerfüsse wirken wie ein Magnet für Personen, welche eine etwas höhere Steuerkraft besitzen. Wenn man nun von Kurzfristigkeit zu sprechen wagt, gebe ich zu bedenken, dass finanzkräftigere Steuerzahler auf mittlere und lange Frist zu wichtigen Mehreinnahmen für die Stadt Uster beitragen. Wichtig ist zudem, dass die Steuerfusssenkung von 2% weniger ausmacht, als durch die Streichungen herausgeholt wurde, dies führt dazu, dass nach den Streichungen und der Reduktion des Steuerfusses immer noch mehr in der Stadt-Kasse bleibt als dies im ursprünglichen Budget vorgesehen war. Das ist eine nachhaltige Finanzpolitik, welche für Uster wegweisend ist. Das GLP-Symbolsparen mag für die Galerie genügen, wirksam ist es jedoch kaum.

Sascha Giger, FDP Uster, Uster
 
Kontakt:

Sascha Giger, Vorstandsmitglied und Gemeinderatskandidat FDP Uster, 078 696 67 33

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